Alle Jahre wieder: das Netzwerktreffen der Europaakteure in Stuttgart!
Netzwerktreffen der Europaakteure
Das diesjährige Netzwerktreffen der Europaakteure am 28.11.2025, zu dem das Staatsministerium eingeladen hatte, bot einen kompakten und zugleich intensiven Rahmen, um aktuelle europäische Themen mit zentralen Akteuren aus Baden-Württemberg zu diskutieren. Nach der Begrüßung durch Staatssekretär Florian Haßler, der die Bedeutung eines starken und vor Ort sichtbaren Europas betonte, gab Dr. Renke Deckarm von der Europäischen Kommission einen Einblick in aktuelle Initiativen und Kommunikationsschwerpunkte der EU. Oberstleutnant Manfred Scholl beleuchtete anschließend die sicherheits- und verteidigungspolitischen Herausforderungen Europas und ihre Relevanz für das Deutschland, wobei deutlich wurde, wie sehr der Krieg in der Ukraine auch bei uns massive Einschnitte und Veränderungen in der Verteidigungspolitik erfordert.
Im Mittelpunkt stand danach der interaktive Austausch „Europa kommunizieren - Perspektiven, Erwartungen und Rollen in BW gemeinsam gestalten“, den Patricia Krolik, Axel Müller und Stefan Schubert vom Europa Zentrum Baden-Württemberg moderierten. In den Gruppendiskussionen wurde deutlich, dass Europa vor allem in der Fläche unseres Bundeslandes stärker erlebbar werden soll. Die Teilnehmenden äußerten klare Erwartungen: bessere Vernetzung der europaaktiven Akteure, transparent zugängliche Informationen, Unterstützung bei lokalen Projekten und eine Kommunikation, die konkrete Vorteile und Erfolge aufzeigt. Gleichzeitig wurde der Wunsch nach niedrigschwelligen Formaten laut, die junge Menschen einbinden und regionale Initiativen sichtbarer machen. Die Diskussionen zeigten ein großes Bedürfnis nach Zusammenarbeit, einer behördenübergreifend abgestimmten Europakommunikation sowie danach, voneinander zu lernen. Der abschließende Mittagsimbiss bot Raum für vertiefende Gespräche.
Wir bedanken uns herzlich beim Referat Europafähigkeit und Europaöffentlichkeitsarbeit des Staatsministeriums für die Organisation und Einladung.
Bilder: Staatsministerium Baden-Württemberg / Julian Rettig

