Über 100 „Europalotsen“ in der Ausbildung
In diesem Jahr nehmen an dem Mentorenprogramm für junge Menschen über 14 Jahren über 100 Schülerinnen und Schüler teil. Ziel ist es im Rahmen der von November bis Mai dauernden Ausbildung Europa besser kennen zu lernen und ihr Wissen an den Schulen weiterzugeben.
Die Europalotsen durchlaufen während ihrer Ausbildung verschiedene Phasen. Im Rahmen von acht Online-Terminen lernen sie geförderte Schüleraustauschprogramme kennen und erfahren mehr über Auslandsaufenthalte für junge Menschen in Europa bis zu den Freiwilligendiensten in Europa kennen. In zwei Fachseminaren beschäftigen sie sich mit der den EU-Institutionen und der EU-Gesetzgebung.
Im Rahmen eines Präsenztages im Stuttgarter Europahaus lernen sie Europa in ihrem Alltag besser kennen, können sie ihre EU-Kenntnisse vertiefen und genauer planen, welche EU-Aktivität sie an ihrer Schule durchführen möchten. In Phase drei ihrer Ausbildung haben die Europalotsen die Möglichkeit, in mehreren Onlinebegegnungen baden-württembergische Europaabgeordneten zu begegnen. Um das begehrte Europalotsenzertifikat zu erhalten, müssen die Europalotsen an ihrer Schule Europaaktivitäten durchführen: Das Spektrum reicht von Informationsaufbereitung für Jugendliche zu Auslandsprogrammen, der Gestaltung einer Info-Ecke, Pausen- oder Unterrichtaktionen oder zum Beispiel der Vorbereitung einer Klasse auf die Online-Diskussion mit EU-Abgeordneten.
Das Mentorenprogramm der Europalotsen wird von der Jugendstiftung Baden-Württemberg organisiert und in Kooperation mit dem Europa Zentrum Baden-Württemberg und dem Europe Direct Stuttgart praktisch durchgeführt. Das Programm wird vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und in Kooperation mit dem Staatsministerium Baden-Württemberg.

