Europäischer Wettbewerb - Jurysitzung Baden-Württemberg
Vom 23. bis 26. Februar 2026 wurde das Bildungshaus Neckarelz zum Zentrum gelebter Demokratiebildung: Bei der Jurywoche zum 73. Europäischen Wettbewerb in Baden-Württemberg sichteten 15 engagierte Lehrkräfte die Beiträge von mehr als 9.000 Schülerinnen und Schülern, die sich mit Beiträgen zum Thema „Menschenrechte“ am Wettbewerb beteiligt hatten.
Die Teilnehmenden bearbeiteten jahrgangsstufenspezifische Aufgabenstellungen und griffen aktuelle Fragen auf: Wie lässt sich Umweltschutz als Menschenrecht denken? Welche Bedeutung haben Kinderrechte im Alltag? Und wie sieht sie aus – die gerechte, demokratische Welt von morgen? Eingereicht wurden Kunstwerke, Texte, Videos, Podcasts und Trickfilme.
In Kleingruppen, koordiniert von der Landesbeauftragten des Kultusministeriums, prüften die Jurorinnen und Juroren mit großer Sorgfalt Kunstwerke, Texte, Videos und Podcasts. Besonders hoch war die Beteiligung von Grundschulen, die landesweit die meisten künstlerischen Beiträge einreichten. Am Ende standen über 400 Bundespreisnominierungen, rund 90 Landespreise und mehr als 3.000 Ortspreise. Doch die Jurywoche war mehr als eine Preisentscheidung: Zwischen intensiven Diskussionen und konzentrierter Bewertung entstand zugleich der Blick nach vorn. Erste Ideen für kommende Wettbewerbsthemen wurden entwickelt.
Bild: Europa Zentrum Baden-Württemberg

