Auftakt: Europa – gelebt am Oberrhein!
„Europa – gelebt am Oberrhein/L’Europe – vecué dans le Rhin supérieur“ ist am 10. November 2025 mit einem inspirierenden Auftakt im Regierungspräsidium Freiburg gestartet. Rund 40 Gäste aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz kamen nach Freiburg, um den offiziellen Start unseres grenzüberschreitenden Jugendprojekts zu feiern. Unter den Teilnehmenden waren Vertreterinnen und Vertreter aus der grenzüberschreitenden Jugendarbeit, aus Verwaltung, der politischen Bildung und Politik.
Mit unserem Projekt „Europa – gelebt am Oberrhein“, welches durch die Baden-Württembergstiftung gefördert wird, wollen wir junge Menschen zwischen 15 und 27 aus allen drei Ländern zusammenbringen – nicht nur, um sich kennenzulernen, sondern um gemeinsam über Themen zu sprechen, die uns alle betreffen: Umwelt, Zusammenleben, Politik, Europa. In lockeren Dialogrunden und kreativen Workshops entwickeln sie eigene Ideen, wie junge Menschen die Region und Europa von morgen mitgestalten können. Mehr Informationen zum Projekt finden Sie hier.
Die vom Staatsministerium Baden-Württemberg geförderte Auftaktveranstaltung bot hier einen ersten Anlass: Ein Videogrußwort von Carsten Gabbert, Präsident Regierungsbezirk Freiburg, eröffnete die Veranstaltung. Musikalisch sorgte die grenzüberschreitende Band Zweierpasch für einen stimmungsvollen Auftakt. Stefan Schubert stellte anschließend das Projekt und dessen Ziele vor. Im Anschluss konnten die Gästen in einer offenen Runde gemeinsam das Projekt weiter denken: Sport-, Musik- und Kulturformate, Umwelt- und Klimaprojekte, Sprachangebote und Veranstaltungen direkt an der Grenze. Genannt wurden auch bessere Mobilität, weniger Bürokratie und niedrigschwellige Begegnungsräume.
Ein Höhepunkt des Nachmittags war zudem ein Gespräch zur grenzüberschreitenden Jugendbeteiligung mit Gaël de Maisonneuve, Generalkonsul Frankreich, Linus Kleschin, Junger Rat Basel Stadt, Sarah Reisinger, Vorsitzende JEF Baden-Württemberg und Felix Neumann von Zweierpasch. Gegenstand des Gesprächs waren die Fragen: Wie kann junge Beteiligung über Grenzen hinweg gelingen? Welche Themen bewegen junge Menschen heute? Und vor welchen Problemen stehen auch Akteure der internationalen Jugendbeteiligung? Klar war, dass es noch tiefere Zusammenarbeit geben muss. Das sah etwa Linus Kleschin so: „Eine solch über Grenzen hinweg verbundene Region wie das Dreiländereck kann seine einzigartigen Möglichkeiten nur entfalten, wenn alle Akteure zusammenarbeiten und eine gemeinsame Vision haben.“
Den Abschluss bildete ein Get-Together mit Raum für Gespräche, neue Kontakte und den Austausch über künftige Projektideen. Die positive Resonanz der Teilnehmenden zeigte: Der Auftakt war ein voller Erfolg – und das Projekt setzt schon jetzt ein starkes Zeichen für ein gemeinsames Europa am Oberrhein.
Ein großer Dank geht an die Baden-Württemberg Stiftung für die Förderung des Projekts im Rahmen von Nouveaux Horizons sowie dem Staatsministerium Baden-Württemberg für die Förderung dieser Auftaktveranstaltung.
Bild: Europa Zentrum Baden-Württemberg


