Ausgangspunkte und Perspektiven deutsch-französischer Sicherheitspolitik

Deutsch-Französisches Institut, Ludwigsburg (Asperger Straße 34, 71634 Ludwigsburg)

Der Vortrag gibt einen Überblick, wie unterschiedlich sich die deutsche und französische Sicherheitspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt hat und welche Möglichkeiten sich heute für die Zusammenarbeit eröffnen. Dabei wirken der Ukrainekrieg und der Rückzug der USA wie Katalysatoren für eine zunehmende Annäherung. Während im Umgang mit Russland und in wichtigen strategischen Fragen (Stichwort „europäische Souveränität“) immer mehr Einigkeit herrscht, hapert es, wenn es um konkrete Rüstungs- und Militärkooperationen geht.

Doch vor allem die Frage, wie sich eine deutsch-französische Sicherheitspolitik auf europäischer Ebene übersetzen und institutionell integrieren lässt, bleibt weiter offen. Genauso wie die künftige Rolle nicht-militärischer Mittel, um den Frieden in Europa sicherzustellen.

Referent Dr. Sascha Hach ist Researcher im Programm­bereich Inter­nationale Insti­tutionen, Geschäfts­führer der Arms Control Negotiation Aca­demy (ACONA) am PRIF – Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung und unterrichtet an der Uni­versität der Bundes­wehr in München. In seiner Forschung beschäf­tigt er sich mit den Themen Euro­päische Sicher­heit, Abrüstung und Rüstungs­kontrolle, Nukleare Ord­nung, Frank­reich sowie den Ver­einten Nationen.

Anmeldung erforderlich auf der Webseite des deutsch-französischen Instituts.

Der Eintritt ist frei, an den Vortrag schließt sich Umtrunk an.

Die Veranstaltung findes im Rahmen der 22. Französischen Wochen statt und ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Deutsch-Französischen Institut und dem Europe DIRECT Stuttgart.

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