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Informationen zur jährlichen Themenfindung zum Europäischen Wettbewerb

Wer formuliert nach welchen Kriterien die Aufgabenstellungen für die jeweilige Ausschreibungsrunde?

Leitthema des Europäischen Jahres

Inhaltlich orientiert sich der Europäische Wettbewerb an dem Leitmotiv der Europäischen Kommission zum jeweiligen Europäischen Jahr. Somit lässt sich ein starker europapolitischer Bezug herstellen.

Beispiele:
2010: Europäisches Jahr zur Bekämpfung von Armut und soziale Ausgrenzung
2011: Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit zur Förderung der aktiven Bürgerschaft
2012: Europäisches Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen Generationen
2013: Europäisches Jahr der Bürgerinnen und Bürger

Bei der Ausschreibung des 61. Europäischen Wettbewerbs 2014 ergab sich diesbezüglich ein Sonderfall. Obwohl bereits vom Europäischen Parlament und dem Europäischen Rat beschlossen wurde, dass 2014 das Europäische Jahr zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie werden soll, räumte die Kommission im Sommer 2013 ein, dass es aus gegebenem Anlass besser wäre, 2014 als Europäisches Jahr der Jugend zu verkünden. Eine Debatte darüber findet derzeit noch statt. Dies bedeutete für unseren Wettbewerb, dass zu diesem Zeitpunkt die Aufgaben inhaltlich bereits zum Leitthema Vereinbarkeit von Beruf und Familie formuliert waren. Im Sommer befindet sich der Europäische Wettbewerb bereits in seiner neuen Ausschreibungsphase. Die Plakate waren schon entworfen und warteten nur noch darauf gedruckt zu werden. Deswegen entschied man sich bei der 61. Ausschreibung des Europäischen Wettbewerbs ausnahmsweise auf das Leitthema des Europäischen Jahres zu verzichten.

Formulierung der Aufgabenstellungen zum Europäischen Wettbewerb

Die Aufgaben zu den einzelnen Modulen des Europäischen Wettbewerbs werden in erster Linie von den Mitgliedern der Bundesjury formuliert. Bereits im Vorfeld der Bundesjury entwickeln die Jurymitglieder in allen Bundesländern Themenvorschläge zum entsprechenden Jahresmotto der Europäischen Union. In Baden-Württemberg ist die gemeinsame Formulierung von Themenvorschlägen ein eigener Tagesordnungspunkt der Landesjury. Die Bundesgeschäftsstelle des Europäischen Wettbewerbs sammelt die Vorschläge und bereitet diese auf. Während der Bundesjury findet dann eine Themensitzung statt, in der die Vorschläge diskutiert und abgestimmt werden, um dann eine finale Vorschlagsliste mit etwa fünf Vorschlägen je Aufgabe zu erstellen. In der folgenden Sitzung des Lenkungsausschusses der Kultusministerkonferenz wird dann entschieden, welche dieser Themen genommen werden. Bevor diese Entscheidung getroffen wird, werden zusätzlich noch alle zuständigen Referenten in den Kultusministerien bzw. Senatsverwaltungen um Rückmeldung gebeten. Falls Änderungswünsche eingehen, wird dies erneut und abschließend im Lenkungsausschuss entschieden. Dann können die Themen veröffentlicht werden.

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