Projekt “So läufts in Brüssel” in Waldshut angelaufen

Das gemeinsame Projekt der Europa-Union Baden-Württemberg, der Jungen Europäer (JEF) Baden-Württemberg und des Europa Zentrums “So läuft’s in Brüssel” ist am 4. April in Waldshut-Tiengen angelaufen.
Mit dem Landratsamt Waldshut und im Beisein des Landrats Dr. Martin Kistler konnten rund 60 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt 3 Schulen des Landkreises, die die Europabeauftragte des Landkreises Anna Kremser organisierte und koordinierte, in die Entscheidungsprozesse der EU eintauchen: Während zunächst das ordentliche Gesetzgebungsverfahren “durchgespielt” wurde, kam im Anschluss das weitaus schwierigere Verfahren bei der Gemeinsamen Außenpolitik der EU dran. Die jungen Leute schlüpften in die Rolle der EU-Außenbeauftragten Mogherini und der EU-Außenminister/-innen, um mit einem EU-Beschluss zum – fiktiven – Bürgerkrieg im – fiktiven – Kotschenien zu helfen. Klar wurde schnell, worin die Unterschiede zwischen einstimmigen Beschlüssen und Mehrheitsbeschlüssen bestehen.
Rainer Eschbach, der Europa-Union-Kreisveorsitzende motivierte die jungen Leute, ihr Engagement für ein gemeinsames Europa weiter zu entwickeln. Es sei nicht selbstverständlich, einen funktionierenden, Wohlstand bringenden Zusammenschluss von Staaten zu haben, wie es die EU sei. – Die Teilnehmenden schienen neben viel Spaß auch einige neue Erkenntnisse mitgenommen zu haben…

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Geflüchtete mit nach “Brüssel” genommen

Das Europa Zentrum Baden-Württemberg hat am 25. Januar 2017 rund 40 Geflüchtete aus Syrien, dem Irak und weiteren Ländern, die in Tübingen von der Studierendeninitiative Internationales Tübingen für Menschen mit Flüchtlingsgrund an der Universität Tübingen auf ein Studium in Baden-Württemberg vorbereitet werden, die Grundlagen der EU-Gesetzgebung vermittelt.
Dabei kam das neu vom Europa Zentrum entwickelte Brettspiel “LEGISLATIVITY – Das Spiel zur EU-Gesetzgebung” zum Einsatz, das die jungen Geflüchteten ins Europaviertel nach Brüssel versetzte, wo sie alles für das Zustandekommen von EU-Verordnungen und -Regulierungen tun mussten. Das Interesse am demokratischen Funktionieren einer EU mit 28 Mitgliedstaaten steigerte sich im Verlauf des Spiels und drückte sich am Ende durch rege Diskussion und Nachfragen aus.
Stattfinden konnte der Workshop durch die Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, die ihre neuen Räumlichkeiten in der Stuttgarter Lautenschlagerstraße zur Verfügung stellte und in Person des Direktors Lothar Frick knapp über die Aufgaben der Landeszentrale informierte.

Weitere Eindrücke via Videoclip: https://www.facebook.com/refugeeprogramm.tuebingen/videos/vb.980742298709074/1157745627675406/?type=2&theater (externe Seite)

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Mit Mut und Farbe gegen den EU-Zerfall

“Mit Mut und Farbe gegen den Zerfall der EU” lautet die Überschrift eines Zeitungsartikels in der Hohenloher Zeitung über die baden-württembergischen Einsendungen zum größten und traditiosnreichsten Schülerwettbewerb, dem Europäischen Wettbewerb in Deutschland. Außerdem beleuchtet er die Arbeit der aus Lehrkräften zusammengesetzten Landesjury sowie die von Terezie Erhartova und Karl-Heinz Bohny vom Europa Zentrum Baden-Württemberg im Auftrag des Kultusministeriums verantwortete Organisation des Wettbewerbs im Südwesten: Hohenloher Zeitung_Regionalteil Rund um Öhringen_Seite 1_20-02-2016

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Vier Experten und 300 Teilnehmende diskutieren TTIP

Rund 300 Teilnehmende diskutierten am 19. Mai im Stuttgart Rathaus mit drei Experten und einer Expertin das sogenannte “TTIP”-Handelsabkommen zwischen der EU und der USA, dessen Aushandlung aktuell im Gang ist.
Moderiert von Peter Heilbrunner (Abteilungsleiter Wirtschaft und Umwelt des SWR Hörfunk) gaben Prof. James W. Davis, Ph.D. (Direktor des Instituts für Politikwissenschaft an der Universität St. Gallen), Dr. Klaus Scharioth (Rektor des Mercator Kollegs für internationale Aufgaben, ehem. deutscher Botschafter in den USA), Josef Haslinger (Schriftsteller, Präsident des P.E.N. Zentrums Deutschland) und Marianne Henkel (BUND-Arbeitskreis-Sprecherin Internationales) ihre Einschätzungen preis. Dabei kamen unter anderem die Bedeutung von Standards, die Ambivalenz von Transparenz, die Rolle von Snowden und den nationalen Parlamenten sowie die Wichtigkeit transatlantischer Kooperation in der globalen Politik zur Sprache.
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Organisiert wurde die Veranstaltung im Rahmen der American Days zusammen mit dem SWR, dem Fritz-Erler-Forum der Friedrich Ebert Stiftung und mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung.

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