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E-Learning mit Europ@ online

Das Europa Zentrum Baden-Württemberg arbeitet im Rahmen des E-Learningkurses Europ@ online eng mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg zusammen. Europ@ online startete bereits 2002 länderübergreifend mit Bürgerinnen und Bürgern, Lehrer/innen und Schüler/innen sowie 2003 als Lehrerfortbildung mit Lehrenden aus 6 europäischen Ländern. Im Herbst 2002 nahmen 260 Personen daran teil, darunter 6 Schulklassen aus vier Nationen.

“Europ@ online – Die Zukunft Europas” wurde – EU-gefördert – als Bürgerkurs, als Lehrerkurs für den Unterricht mit betreutem Forum und als Rollenspiel angeboten. Allein für den Lehrerkurs waren über 270 Lehrkräfte registriert. An dem Rollenspiel haben 192 Schülern von acht Schulen aus Baden-Württemberg, Polen, Tschechien und der Slowakei teilgenommen.

Die Schwerpunktthemen der Kurse richten sich nach den jeweils aktuellen Themen. So haben zur deutschen Ratspräsidentschaft im Jahr 2007 und unter der Fragestellung: “Brauchen wir eine EU-Verfassung?” 17 Schulen aus Frankreich und Baden-Württemberg in diesem Online-Kurs binational zusammengearbeitet. In den Jahren 2008 und 2009 wurden unter dem Thema “Europa begegnen – Europa wählen” mit 30 Schulen aus Mittel- und Osteuropa und Baden-Württemberg die Europawahlen in den Mittelpunkt gerückt. Soweit möglich, werden die Online-Kurse durch Präsenztreffen von Lehrer/innen und Schüler/innen ergänzt. Die Durchführung des Kurses Europ@ online erfolgt teilweise in Zusammenarbeit beziehungsweise mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.
Auch 2011 waren wieder unterschiedliche E-Learning-Kurse im Angebot. Siehe zum Beispiel: Europ@-Online für Sek. I und II. Weitere sind für 2012 geplant. Ein speziell auf die EU-Finanzkrise zugeschnittener E-Learning-Kurs findet in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung vom 3. bis 30. März 2012 statt.

Was ist E-Learning?

E-Learning kann als besondere Variante des computergestützten Lernens verstanden werden. Merkmale dieser virtuellen Lernwelten sind, dass die genutzten Lernsysteme und Lernmaterialien in digitalisierter Form angeboten werden, sich durch Multi- und/oder Hypermedialität (Informationsvernetzung) auszeichnen und online für den/die Nutzer/in direkt verfügbar sind.
Darüber hinaus besteht Interaktivität zwischen dem Lernenden, dem System, dem Coach und den Mitlernenden – vor Ort oder im Netz.

E-Learning arbeitet deshalb mit zwei Komponenten: Erstens werden eMedien eingesetzt: Klassische eMedien sind Tutorials, elektronische Bücher, reine Video- bzw. Audioelemente, Informationsdatenbanken, audio-visuell aufbereitete Fallstudien oder Übungs- sowie Simulationsprogramme. Zweitens nutzt E-Learning die neuen Kommunikationswege des Internets. Lernende können dadurch mit anderen Personen, seien es Lernende, Lehrende oder Dritte kommunizieren und neue Formen der Zusammenarbeit nutzen. E-Learning zeichnet sich gerade durch die zur Lernplattform gehörende Kommunikationsplattform aus.

Kontakt:

Ina Rubbert, Tel. 0711 236 237-3, ina.rubbert@europa-zentrum.de
Nils Bunjes, Tel. 0711 236 237-1, nils.bunjes@europa-zentrum.de

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