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Perspektivwechsel – südeuropäische Blicke auf die Krise und die Frage nach einer europäischen Öffentlichkeit

Unser Verständnis der EU-Krise wird maßgeblich von einer auf die deutschen Belange ausgerichteten Berichterstattung bestimmt. Ein Blick in die ausländischen Medien zeigt, dass auch in anderen europäischen Ländern eine jeweils national verengte Berichterstattung üblich ist. Diese nationalen Perspektiven stehen in einem Widerspruch zum europäischen Charakter der Krise, ihren Ursachen und möglichen Lösungen. Sie verhindert vielfach auch die Herausbildung eines Bewusstseins europäischer Solidarität und Empathie. Die Unterstützung einer europäischen Lösung der Krise setzt eine europäische Perspektive voraus – auch in Abgrenzung gegenüber nationalen populistischen Stimmen jeglicher Couleur.
Wir wollen mit aus- und inländischen Journalisten und Journalistinnen über die Unterschiede in der Berichterstattung diskutieren. Ziel ist dabei nicht nur, die Perspektiven der Länder Südeuropas ins Spiel zu bringen. Letztlich geht es um die Frage nach den Voraussetzungen einer europäischen Öffentlichkeit und der Rolle der nationalen Medien.

Mit:
Laura Lucchini, Deutschlandkorrespondentin der italienischen Onlinezeitung Linkiesta, Berlin
Dr. Knut Krohn, Redakteur (Ressort Politik), Stuttgarter Zeitung, Stuttgart
Pascal Thibaut, Deutschlandkorrespondent von Radio France Internationale, Berlin

Moderation:
Florian H. Setzen, Direktor, Europa Zentrum Baden-Württemberg

Begrüßung:
Bettina Backes, Vorstand Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg

In Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg.

Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung über die Online-Anmeldemaske der Böll-Stiftung wird gebeten.

Zeit: 20. Juni 2013 19:00 bis 21:00