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EU-Gesetzgebungsprozess spielerisch erlernt

Am 12. Dezember 2017 war das Europa Zentrum mit dem Projekt „So läuft’s in Brüssel“, das in Kooperation mit der Europa-Union Baden-Württemberg veranstaltet wird, zu Gast an der Kaufmännischen Schule in Waiblingen. Knapp 50 Zwölft-Klässler-/innen erhielten so die Möglichkeit, die Entstehung von EU-Gesetzen mithilfe des Brettspiels „Legislativity“ spielerisch nachzuempfinden und zu erlernen.
Es zeigte sich schnell, dass die von Milena Rapp und Florian Setzen vom Europa Zentrum angeleiteten Gymnasiasten und Gymnasiastinnen rasch den Ehrgeiz entwickelten, möglichst schnell die nötigen Mehrheiten für ihre Gesetzesideen in den unterschiedlichen EU-Institutionen zu erreichen. Gleichzeitig mussten sie einsehen, dass dies nicht immer wie geplant klappt: So können beispielsweise Lobbyisten oder nationale Interessen den Gesetzgebungsprozess verzögern oder gar ganz verhindern.
Auch die Gemeinschaftskundelehrerin Alexandra Ruf, die sich für das Projekt an ihrer Schule einsetzte, und ihr Kollege Engelbert Högg verfolgten das Spiel mit großem Interesse. Sie zeigten sich erfreut, einige Exemplare des Spiels angeschafft zu haben und diese nun dauerhaft für den Europa-Unterricht verwenden zu können. Das sonst eher schwierig zu vermittelnde Thema EU-Institutionen sei – so auch die Ansicht der Fachlehrkräfte – auf diese Weise mit sehr viel mehr Spaß zu vermitteln.
Gefördert wird das Projekt „So läuft’s in Brüssel“ mit finanzieller Unterstützung des Fördervereins der Europa-Union Deutschland e.V.