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Der EU ganz nah gekommen

Die Klasse 10b des Georg-Büchner-Gymnasiums Winnenden ist den Institutionen der EU am 23. November 2017 ganz nah gekommen.
Im Rahmen des Projekts „So läuft’s in Brüssel„, das vom Förderverein der Europa-Union Deutschland e.V. finanziell unterstützt und von der Europa-Union Baden-Württemberg e.V. in Kooperation mit den Jungen Europäern – JEF Baden-Württemberg, dem Kreisverband Rems-Murr der Europa-Union und dem Europa Zentrum Baden-Württemberg durchgeführt wird, tauchten 22 Schülerinnen und Schüler in die Welt der EU-Entscheidungsprozesse ein.
Dies gelang zunächst über den fiktiven „Bau des Hauses Europa“, einer extrem vereinfachten Simulation der Einigung einzelner Staaten auf die Grundverträge der EU. Durch sie wurde klar, dass die EU nur mit Kompromissen gebaut werden konnte, dass sie ein Dach bietet, das nicht perfekt, aber eben doch ein gemeinsames und selbst erbautes ist, dass außerdem Impulse und Führungsverantwortung einzelner Staaten eine Rolle spielen und dass Details manchmal schwieriger zu regeln sind als Grundsätzliches. Danach ging es um das ordentliche Gesetzgebungsverfahren in der EU: Ob Kosmetikverordnung, Schokoladenrichtlinie oder Tabakproduktrichtlinie. Die Schüler/-innen versuchten im Spiel „Legislativity“ möglichst viele Sinn machende europäische Gesetze durchzubringen. Dabei mussten Minister/-innen, EU-Parlamentarier/-innen, EU-Kommissare und auch Lobbyisten für die eigenen Gesetzesvorschläge gewonnen werden…
Die Gemeinschaftskundelehrerin Jessica Liß, die mit ihrer Klasse den Tag bei den Veranstaltern „gebucht“ hatte, gab sich überzeugt davon, dass dieser eine ideale Vorbereitung für die anstehende Klassenfahrt ins Europäische Parlament nach Straßburg gewesen sei. Auch Max Knecht und Florian Setzen vom Europa Zentrum, die die Methoden mit den Schüler/-innen durchführten, freuten sich, mit wieviel Engagement die 10.-Klässler/-innen bei der Sache waren. „Wenn der oder die ein/-e oder andere mal bei der EU landet, würden wir uns nicht wundern!“, hieß es am Ende.